Sonntag, 23. Juli 2017

SPD will den totalen Gender-Staat

Martin Schulz. Foto: Sabine Engels (Pressefoto martinschulz.eu)
Der Leitantrag zum SPD-Regierungsprogramm, der am 22. Mai im SPD-Parteivorstand einstimmig verabschiedet wurde, ist nichts anderes als eine Agenda, um aus Deutschland einen totalen Gender-Staat zu machen.

Bildung: Die SPD will die Schulen mit Lern- und Lehrmaterial ausstatten, „das die Lebensrealität und die Vielfalt von Lebensmodellen altersgerecht abbildet.“

Die SPD strebt eine Grundgesetzänderung, um LSBT-Gruppen ausdrücklich in § 3 berücksichtigen.

Schamlose Klientelpolitik: Die SPD will Initiativen von Homo-, Bi-, Inter- und Transgruppen großzügig finanziell unterstützen.

Trans- und intergeschlechtliche Menschen sollen laut SPD medizinisch, gesundheitlich, sozial und rechtlich privilegiert behandelt werden. „Heterosexuelle“ sollen weiterhin die üblichen staatlichen Dienstleistungen erhalten.

Verbände von LSBT-Gruppen sollen in den Genuss des Verbandsklagerechts geraten. Dadurch könnten sie die Justiz als Aktivismus-Instrument missbrauchen und versuchen, alle Kritiker mundtot zu machen.

Der SPD-Vorstand will die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stärken. Diese Behörde ist nichts anderes als eine Propaganda-Agentur für Gender. Es ist ein Skandal, dass der Staat schamlos seine Neutralitätspflicht verletzt.

Deutschland soll Gender via Entwicklungspolitik in die ganze Welt ausbreiten und finanziell fördern. Wer nicht Homo-Privilegien, einführt, soll in der Entwicklungshilfe benachteiligt werden.

Selbst Sport soll als Plattform der Durchsetzung der Gender-Ideologie missbraucht werden, denn die Sozialdemokraten wollen Projekte, die „Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie etwas entgegensetzen“ großzügig unterstützen.


In den letzten Wochen haben diverse SPD-Bundesminister in schamloser Weise ihre Ämter missbraucht, um sich der Öffentlichkeit als LSBTIQ-Aktivisten zu präsentieren: Sigmar Gabriel, Heiko Maas und Katharina Barley. Die Politik in Deutschland verkommt auf diese Weise zunehmend zur Klientelpolitik.

Es wird völlig klar: Der deutsche Staat soll im Dienst der absurden Gender-Doktrin gestellt werden. Im Inneren wie in der Außenpolitik.
 

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Dienstag, 18. Juli 2017

Kardinal Marx unterschätzt negative Wirkungen der „Ehe für alle“

Kardinal Reinhard Marx. Foto: Ordinariat München-Freising
Auf die Frage des Münchner Merkur, was für ihn einen „Dammbruch“ darstelle, antwortete Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München-Freising, folgendermaßen: „Bei dem jetzigen Gesetz geht es um die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare und nicht für Verwandte oder drei, vier Personen. Ich verstehe diese Sorgen, aber man sollte nicht gleich einen Dammbruch heraufbeschwören.

Auf die Frage, ob ihm Sorge bereite, dass 75 Abgeordnete der Union mit „Ja“ zur „Ehe für alle“ gestimmt hätten, antwortete Kardinal Marx: „Die Christlichkeit alleine an dieser Abstimmung festzumachen, halte ich für verkehrt. Das eine ist: was ist die christliche Überzeugung? Das andere: Kann und darf ich alle christlichen Moralvorstellungen in staatliche Gesetze überführen? Wer nicht begreift, dass das eine nicht automatisch zum anderen führen muss, hat das Wesen einer modernen Gesellschaft nicht begriffen.“

Beide Antworten lassen die Vermutung zu, dass Kardinal Marx, Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz, die Bedeutung der Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare unterschätz und zudem unberücksichtigt lässt, dass die komplette Gleichstellung der "Homo-Ehe" mit der wirklichen Ehe keineswegs allein "christlichen Moralvorstellungen" widerspricht, sondern auch der Vernunft und dem staatlichen Interesse.

Die Hauptgründe:

Erstens: Beim Aufbau der Bundesrepublik nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Christentum stark als Leitbild. Obwohl Deutschland in der Welt nicht als ein besonderes frommes Land gilt, sind die Institutionen und die Gesetzesordnung stark vom christlichen Menschenbild geprägt. Diese Tatsache spiegelt sich auch in den Erwartungen der Menschen wieder: Obwohl die religiöse Praxis in Deutschland seit den 1950er Jahren stets gesunken ist, so ist die Erwartung, dass die Politik von christlichen Werten und Prinzipien geprägt sein soll, immer noch sehr hoch. Ca. 50 Prozent der Deutschen wünschen sich das, so eine Studie des Allensbacher Institut für Demoskopie aus dem Jahr 2012.

Die „Ehe für alle“ ist ein direkter Angriff eben auf diese Durchdringung des Staates und der Gesellschaft durch das Christentum. Korrekterweise kommentierte die linkslastige „Frankfurter Rundschau“, mit der „Ehe für alle“ sei Deutschland säkularer geworden.

Diese Tatsache ist für das Christentum in Deutschland von sehr großer Bedeutung, denn primär über die Ehe-Institution prägt das Christentum das Zusammenleben eines Volkes. Wer die Deutungshoheit über die Ehe hat, hat weitgehend die Deutungshoheit darüber, wie sich ein Volk organisiert. Durch die „Ehe für alle“ wird in erschütternder Weise dokumentiert, dass das Christentum diese Deutungshoheit bezüglich der Ehe weitgehend abgegeben hat und nicht einmal die Kraft besitzt, ihre eigene Basis zu überzeugen.

Diese Situation sollte bei Kardinal Marx alle Alarmglocken läuten lassen.

Zweitens: Die Einführung der „Ehe für alle“ geschah im Rahmen einer Revolution der Kultur. Diese Revolution strebt seit Jahrzehnten (Stichwort 1968er) die Zerstörung der christlichen Wurzeln Deutschlands an. Diese sollen durch die Maxime der 1968er-Revolution ersetzt werden. Was die Ehe betrifft, so ist ihr ideologischer Hauptfeind die sog. „sexuelle Revolution“: Wilde Ehen, Ehen für Homosexuelle, Verachtung der christlichen Sexualmoral, Gender usw.

Es ist absolut notwendig, die Einführung der „Ehe für alle“ in diesem Rahmen zu sehen, ansonsten kann man die ideologische Tragweite nicht ermessen.

Kardinal Marx und die gesamte katholische Kirche müssen diesen kulturellen Angriff sehr ernst nehmen, denn die Kultur ist ein äußerst wichtiger Träger der Werte des Evangeliums für die Gesellschaft.

Wenn die Kultur zunehmend nach antichristlichen Kriterien geformt wird, so kann die Kirche immer schwieriger ihren Auftrag erfüllen.

Dies ist in Deutschland besonders wichtig, denn hierzulande strebt man ein einigermaßen harmonisches Zusammenleben an (was in den letzten Jahrzehnten der Kirche eher geschadet hat, aber dieser Aspekt würde hier zu weit gehen).

Drittens: Es gibt eine moraltheologische Seite des Sachverhalts, die aber auch eine wichtige psychologische Dimension besitzt: Mit der „Ehe für alle“ verabschiedet man sich endgültig von der Vorstellung, Ehe und Fortpflanzung hätten etwas miteinander zu tun.

Dass diese Verbindung zwischen Ehe und Fortpflanzung in den letzten Jahrzehnten stark abgeschwächt wurde, kann nicht geleugnet werden. Bewusst oder unbewusst waren viele aber der Auffassung, dass der ideale Ort für die Fortpflanzung eben die Ehe ist. Ob das nun so in der Praxis realisiert wird, ist eine andere Frage. Doch das Ideal stand aufrecht.

Die „Ehe für alle“ zerstört dieses Ideal. Das Christentum kann sich aber auf keinen Fall damit abfinden, denn es würde sich selbst verleugnen.

Was ist zu tun: Kardinal Marx und alle sonstigen Bischöfe kommen nicht umhin Strategien zu entwickeln, um die Deutungshoheit über die Ehe wieder zu gewinnen. Dass dies nicht einfach ist, ist offensichtlich. Es ist im Grunde eine Mammutaufgabe, die etliche Generationen in Anspruch nehmen wird.

Ist die Kirche dazu in der Lage? Will sie das überhaupt?

Die Kirche kann nicht die Deutungshoheit über den Ehebegriff zurückerobern, wenn sie nicht offensiv die katholische Sexualmoral verkündet. Denn erst diese macht die Ehe verständlich. Erst die Sexualethik macht deutlich, dass die Ehe nicht irgendeine zufällig zusammengewürfelte Partnerschaft ist.

Nach 50 Jahren „sexueller Revolution“ ist diese Aufgabe alles andere als einfach. Doch sie ist unvermeidlich, soll das Christentum in Deutschland eine Zukunft haben. In weiten Teilen der Gesellschaft muss man im Grunde bei Null anfangen.

Es wäre aber nicht das erste Mal, dass eine solche Missionsarbeit geleistet werden muss. Bitten wir den allmächtigen Gott, dass Er hierfür Missionare, Prediger und Katecheten herbeiruft.

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Montag, 17. Juli 2017

SPD-geführte Bundesministerien machen sich zu LSBTIQ-Aktivisten

Sigmar Gabriel. Foto: Auswärtiges Amt
Deutschland auf dem Weg zum Gender-Staat: Obwohl die Beflaggungsvorschriften öffentlicher Gebäude es ausdrücklich verbietet, haben Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und Bundesaußenminister Sigmar Gabriel die Fahne der LSBTIQ-Bewegung – die Regenbogenfahne - vor ihren Ministeriumsgebäuden gehisst.

Bundesfamilienministerin Katarina Barley wird sich auch über das Verbot hinwegsetzen und am 18. Juli die Regenbogenfahne hissen. Das Ministerium hat sogar die Presse dazu eingeladen.

Auf diese Weise wollen die beiden SPD-Bundesminister ihre Identifikation mit den politischen Zielen der Homo-Bewegung signalisieren. Die Maßnahme geschieht unter ausdrücklicher Missachtung des Bundesinnenministeriums. Erst im Mai dieses Jahres hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) klarstellen lassen, dass an Dienstgebäuden des Bundes keine Fahnen wehen dürften, die keine hoheitlichen Staatssymbole seien.

Die demagogische Maßnahme der beiden SPD-Minister verstößt nicht nur gegen die Beflaggungsvorschriften des Bundes, sondern auch gegen die Grundregeln des Rechtsstaates: Es ist widersinnig, dass ein Bundesminister, also ein Mitglied der exekutiven Gewalt, so offen und dezidiert für die politischen Ansichten einer bestimmten politischen Gruppierung Stellung bezieht und dazu noch sein eigenes Ministerium verwendet, als ob es sein Privatbesitz wäre.

Der Staat ist zur Neutralität verpflichtet. Ein Kabinettsmitglied, das systematisch gegen diese Neutralität verstößt, ist für das Amt nicht geeignet. Offensichtlich hat eine solche Person ihre öffentliche Funktion und die mit ihr verbundenen Verantwortungen nicht verinnerlicht.

Konkreter Anlass für die Beflaggung mit der Regenbogenfahne ist der gerade stattfindende „Christopher Street Day“ in Berlin, eine Art Polit-Parade, anhand welcher die Homo-Lobby ihre politischen Forderungen in der Öffentlichkeit artikuliert.

Nun, solche Art Veranstaltungen finden in der Bundeshauptstadt täglich statt. Es lässt sich nicht begründen, wieso der Staat Propaganda für bestimmte Lobbygruppen unternimmt und für andere nicht.

Das ist den drei SPD-Ministern egal. Denn die SPD hat deutlich gemacht, dass sie den totalen Gender-Staat will. 

Das ist der Grund, wieso die Beflaggungsvorschriften die Beflaggung mit nichthoheitlichen Flaggen verbietet.

Das Verhalten Gabriels und Hendricks zeigt ein gestörtes Verhältnis zum freiheitlichen Rechtsstaat. Die Grundidee des Rechtsstaates ist, dass alle Menschen dieselben Rechte besitzen, auch im politischen Leben. Die SPD-Bundesminister privilegiert aber bestimmte Gruppen und scheinen gar nicht zu begreifen, dass sie damit die Neutralität des Staates verletzen und damit zur Bildung eines weltanschaulichen Staates beiträgt.

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Mittwoch, 12. Juli 2017

Die Homo-Lobby: ein staatlich finanzierter Bluff

Ohne staatliches Geld würde sie nicht existieren: Die Homo-Lobby
Auf unsere Politiker ist stets Verlass: Wenn ihnen die Argumente ausgehen, meinen sie, man müsse eben die „gesellschaftlichen Realitäten“ akzeptieren.

Die absurdesten Gesetze werden hiermit begründet. Zurzeit sind das die Einführung von Gender in den Schulen und die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare.

Dass hinter den angeblichen „gesellschaftlichen Realitäten“ blanker Lobbyismus und effiziente Medienkampagnen steckten, habe ich behauptet, seitdem das Thema homosexuelle Lebenspartnerschaft im Jahr 1998 auf die politische Agenda kam.

Wer Augen zum Sehen hatte, stellte schnell fest: Die Homo-Lobby vertritt eine winzig kleine Minderheit, ohne massive Unterstützung linker Medien und Politiker, hätte sie nichts zustande gebracht.

Inzwischen geben sie das selbst zu, jedenfalls die Zeitschrift „Siegessäule – das queere Onlinemagazin aus Berlin“ (Artikel „Die erpressbare Bewegung“ vom 24. Juni 2017).

Dort steht nämlich: „Die deutsche LSBTI-Bewegung ist ein Überbau ohne Basis, ein Standbein ohne Spielbein.“

Der Beweis ist genauso simpel wie einleuchtend: „Für uns als LSBTI-Bewegung als Ganzes bleibt festzustellen, wie grundsätzlich erpressbar wir sind. Unsere in den letzten 25 Jahren gewachsenen Strukturen, fast ausschließlich von staatlichen Stellen geförderte Vereine, Verbände, Institutionen sind auf Kooperation und Konsensfindung angelegt. Wenn die Gegenseite nicht mitspielt, bleibt uns nur Hilflosigkeit als Antwort. Es gibt keine LSBTI-Grassroots-Organisationen, die mobilisieren könnten, kein Community-Organising, keine mit den Mitteln des zivilen Ungehorsams, der direkten Aktion arbeitenden Gruppen, keine Finanzierungen jenseits von staatlichen Geldern und Förderanträgen, keine Kampagnenfähigkeit,“ so die Erklärung in der „Siegessäule“.

Kurz: Die angeblich mächtige „Homo-Lobby“ ist nichts anderes als ein seit Jahrzehnten subventionierter Bluff. Ohne Staatsknete, würde diese Lobby nicht existieren.

Selbst die Zweitschrift Queer, so was wie das Leitmedium der „Community“, schaffte es nicht, eine gedruckte Auflage aufrecht zu halten.

Eigentlich logisch: Eine eigene Basis besitzt diese nicht. Viele Homosexuellen wollen wohl auch gar nicht dazu gehören, zu grotesk sind die Auftritte auf den sog. „Christopher Street Days“.

Das Gerede von den „gesellschaftlichen Realitäten" ist also nichts als ein Vorwand, aus Deutschland ein Gender-Staat zu machen.

Die Funktion der subventionierten „Homo-Lobby“ ist lediglich, den Anschein zu bewahren und eine Kulisse zu bieten, damit Fernsehen und Zeitungen Fotos der nicht existierenden „gesellschaftlichen Realität“ machen und damit das Durchpeitschen von Gesetzen wie die „Homo-Ehe“ zu erreichen.

Kurz: Die „Homo-Lobby ist ein Propaganda-Mittel für linke Gesellschaftspolitik.


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Montag, 10. Juli 2017

Heiko Maas und die Homo-Ehe: Ersetzt der Zeitgeist die Verfassung?

Bundesjustizminister Heiko Maas. Pressefoto BMJV Foto: photothek / Thomas Köhler
Der Streit um die „Ehe für alle“ konzentriert sich zurzeit auf die Frage, ob dieses Gesetz zuvor eine Änderung des Grundgesetzes bedurfte.

Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Thema Ehe ging nämlich systematisch davon aus, dass eine Ehe aus einem Mann und einer Frau besteht. Gerade deshalb könne die sog. Lebenspartnerschaft nicht als eine Konkurrenz zur Ehe angesehen werden. Deshalb ist auch die verfassungsrechtliche Sonderstellung der Ehe gemäß § 6 GG gewahrt.

In seinem Urteil aus dem Jahr 2002 stellte Karlsruhe fest: „Zum Gehalt der Ehe, wie er sich ungeachtet des gesellschaftlichen Wandels und der damit einhergehenden Änderungen ihrer rechtlichen Gestaltung bewahrt und durch das Grundgesetz seine Prägung bekommen hat, gehört, dass sie die Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft ist.“

Bundesjustizminister Heiko Maas, einer der rabiatesten Verfechter für die Öffnung des Ehegesetzes in der vergangenen Legislaturperiode 2013 – 2017 ist bekanntlich (und neuerdings) der Auffassung, eine Änderung des Grundgesetzes sei nicht notwendig. In einem Kommentar für die „Welt“ vom 7. Juli 2017 erklärte er: „Nirgendwo im Grundgesetz steht, dass nur Mann und Frau eine Ehe eingehen können. Es kommt allein auf das Begriffsverständnis von „Ehe“ an. Auch der Ehe-Begriff ist entwicklungsoffen. Weil er sich gewandelt hat und Ehe heute die dauerhafte Lebensgemeinschaft zweier Menschen beliebigen Geschlechts ist, brauchen wir keine Änderung des Grundgesetzes, damit gleichgeschlechtliche Paare in Zukunft heiraten können.“

Heiko Maas behauptet im Grunde, dass der Begriff „Ehe“ gar nicht eindeutig definiert ist und sich ständig verändert. Konsequenterweise müsste er fordern, dass der Bundestag ständig das Ehegesetz dem sich neu etablierenden Begriff von „Ehe“ anpassen müsste. Sollte nächstes Jahr beispielsweise das Volk der Auffassung sein, dass eine Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden kann, so müsste der Bundestag das Gesetz vom 30. Juni rückgängig machen.

Die Argumentation von Heiko Maas kennt man auch aus einem anderen Bereich: Gender. Hier ist selbst die menschliche Natur in ständiger Veränderung. Der Einzelne ist ständig dabei, seine sexuelle Orientierung zu verändern. Mal ist er Mann, mal ist er Frau, mal ist er eine Mischung von beidem in unterschiedlichen Proportionen.

Wer so denkt, braucht gar keine Verfassung. Für ihn ist die Kultur oder besser gesagt, der Zeitgeist, die absolute Richtschnur für politisches und gesellschaftliches Leben.

Daraus ergeben sich zwei weitere Fragen:

1. Wer definiert, was die herrschende Kultur ist?

Die Zeitungen? Das Fernsehen? Die Kulturbranche? Die Demoskopen? Der „Volkswille“? Die wissenschaftliche Dialektik wie im Kommunismus?

Sei es wie es sei: Recht wird in dieser Welt von demjenigen definiert, der die Deutungshoheit über die Kultur besitzt. Kultureller Einfluss ersetzt geradezu das Recht. Wer gesellschaftlichen Einfluss besitzt, der definiert auch, was Recht ist. Er definiert also, was die Ehe ist, was Eigentum ist, was „Recht auf Leben“ ist etc.

2. Wie kann sich der einzelne Bürger gegenüber einem Kultur-Hegemon schützen?

Eigentlich gar nicht: Wird die Kultur (bzw. wer bestimmen kann, was die herrschende Kultur ist) zur Richtschnur für das Recht und für das politische Leben, verschwinden im Grunde die Grundrechte und die Rechtsgüter. Alles wird zur Manövriermasse des Kultur-Hegemons.

Ist das hier beschriebene übertrieben? Wer die Debatte um die sog. „Homo-Ehe“ begleitet hat, konnte sehen, mit welcher Aggressivität die Gegner behandelt wurden. Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckardt verstieg sich sogar in der Behauptung, wer gegen die „Ehe für alle“ sei, sei ein A…loch“ - ähnliche Aussagen gab es zu Hauf. Dass man homophob sei, war noch das Mildeste.

Im Grunde ging es gar nicht um Argumente, sondern um die Vernichtung des Andersdenkenden – unter dem Vorwand der Bekämpfung von Diskriminierung! Man muss deshalb davon ausgehen, dass die politischen Auseinandersetzungen in Zukunft mit zunehmender Aggressivität geführt werden, denn es geht nicht mehr um die Suche nach der Wahrheit und was Rechtens ist, sondern um die brutale Durchsetzung der eigenen Sicht der Dinge. Egal, wie falsch diese sein kann.


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Die „Ehe für alle“ ist in mehrfacher Hinsicht ein Paradigmenwechsel in der Bundesrepublik

Die "Ehe für alle" trübt massiv die Perspektiven der Christen in Deutschland
Nachdem der Bundestag die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen hat, hat sich die öffentliche Diskussion auf die Frage fokussiert, ob hierzu eine Änderung des Grundgesetzes nötig sei oder nicht. Die Gegner der „Ehe für alle“ halten das Gesetz für verfassungswidrig, während die Befürworter der gegenteiligen Auffassung sind. Eine Änderung des Grundgesetzes - wofür eine zweidrittel Mehrheit notwendig wäre -, sei deshalb unnötig. Insbesondere Bundesjustizminister Heiko Maas argumentiert gegen die Verfassungsänderung.

Die Frage nach der Verfassungsmäßigkeit ist besonders aktuell, sie erschöpft allerdings nicht die Wirkung des höchst kontroversen Beschlusses des Bundestages.

In Wahrheit stellt die Einführung der „Ehe für alle“ einen tiefen Schnitt in der Geschichte der Bundesrepublik dar. Hier soll kurz skizziert werden, in welchen Bereichen die Wirkung der „Ehe für alle“ besonders groß ist:

Beziehung zwischen Kirche und Staat

Die katholische Kirche, die nicht gerade dafür bekannt ist, sich intensiv in politische Diskussionen einzumischen, hat diesmal recht deutlich Kritik an der „Ehe für alle“ geübt und vor der Abstimmung im Bundestag sogar alle Abgeordneten angeschrieben. Auch haben sich etliche Bischöfe dazu geäußert, darunter der Präsident der Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx.

Für die katholische Kirche ist die „Ehe für alle“ in der Tat völlig inakzeptabel. Eine Ehe kann für sie ausschließlich zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden. Rückt sie von dieser Position ab, hört sie auf, katholisch zu sein.

Das gilt natürlich auch vor allem für die sog. „sakramentale Ehe“, also für die kirchliche Ehe. Aber auch die Zivilehe ist aus der Sicht der Kirche kein Bereich, das ihr egal ist.

In der Beziehung zwischen Kirche und Staat kann die Einführung der Ehe für alle“ weitgehende Konsequenzen haben. Denn die Tatsache, dass nun zwei völlig unterschiedliche Institutionen (die kirchliche und die zivile Ehe) denselben Namen tragen, kann schnell zu größeren Schwierigkeiten im Verhältnis zwischen Kirche und Staat führen. Es geht aber nicht nur um die Bezeichnung der beiden Institutionen, sondern auch um die rechtlichen Implikationen: Gleichgeschlechtliche Paare, die eine (Pseudo-)Ehe abschließen, unterstehen demselben Gesetz, wie Paare aus Mann und Frau.

Kirche und Staat sind in Deutschland eng verflochten, insbesondere was den gigantischen karitativen Bereich angeht, also den Sozialstaat. Die Kirchen sind in diesem Sektor wichtige Arbeitgeber, so dass rasch „Homo-Ehen“ zu einem innerkirchlichen Problem werden könnten.

Die Kirchen besitzen zwar etliche Sonderrechte, vor allem im Arbeitsrecht, so dass sie sich irgendwie vor den negativen gesellschaftlichen Entwicklungen schützen können. Doch der Druck, diese Rechte der Kirchen abzuschaffen, nimmt seit Jahren deutlich zu. Es ist deshalb davon auszugehen, dass auch die katholische Haltung hinsichtlich der Ehe immer heftiger angegriffen werden wird mit dem Ziel, die katholische Kirche zum Einknicken zu bewegen oder sie gesellschaftlich zu isolieren.

Aus diesem Grund muss die katholische Kirche schnell Brandmauern errichten, damit die Erosion des Ehebegriffes nicht auf sie übergreift. Doch das ist nicht ausreichend: Die katholische Kirche muss einen richtigen Missionsfeldzug organisieren, um die Deutungshoheit über den Ehebegriff zurück zu gewinnen.

Bedeutung des Christentums in Deutschland

Die linkslastige „Frankfurter Rundschau“ hat den Sieg der „Ehe für alle“ im Bundestag folgendermaßen kommentiert: „Deutschland wird durch sie ein wenig säkularer“.

Das ist eine glatte Untertreibung: Mit der „Homo-Ehe“ hat der Staat sich angemaßt, einen Begriff, der seit Jahrtausenden existiert, nach Gutdünken um zu definieren. Das ist nicht nur ein Akt der Willkür, es ist auch ein direkter Angriff auf die christlichen Wurzeln Deutschlands. Der Staat hat zudem einen historischen Moment für diesen Schritt gewählt, in welchem die Schwäche des Christentums in Deutschland besonders sichtlich wird: Sämtliche Statistiken zeigen ein desolates Bild, was die Dynamik und Wirkkraft des Christentums hierzulande anbelangt.

Die Symbolkraft der Entscheidung des Bundestages kann deshalb kaum überschätzt werden.

Und es wird nicht bei der Ehe bleiben: Mit der Einführung der Gender-Ideologie ist der Staat sogar dabei, das Wesen des Menschen neu zu definieren. Wenn man heute behauptet, es gäbe nur Männer und Frauen – so wie es in der Bibel steht-, gilt man schon fast als Asozialer.

Das Signal, das der deutsche Staat mit der Einführung der „Ehe für alle“ aussendet ist eindeutig: „Wir (der Staat) besitzen die Deutungshoheit über die Institutionen, die zentral für eine Zivilisation sind. Nicht das Christentum und auch nicht die Kirchen!

Spaltung der Gesellschaft

Bischof Heinz Josef Algermissen von Fulda hat beim Eröffnungsgottesdienst des katholischen Kongresses „Freude am Glauben“ die „He für alle“ scharf kritisiert und erklärt: „Die Entscheidung der Abgeordneten führt zu einer Spaltung des Verständnisses von Ehe und zu deren schleichender rechtlicher Auflösung. Für die katholische Kirche ist eine solch fatale Änderung des allgemeinen Bewusstseins und Spaltung als Resultat der Bundestagsabstimmung grundsätzlich inakzeptabel. Da die gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft aus sich heraus keine Kinder hervorbringen kann, wird durch diese Öffnung der „Ehe für alle“ eine tiefe Konfusion des Verständnisses von Ehe herbeigeführt.“

Dieser Vorwurf, die „Ehe für alle“ spalte die Gesellschaft, kommt dabei nicht von einem Bischof, der als besonders konservativ gilt und auf den Tisch haut, wenn es um gesellschaftspolitische Fehlentwicklungen geht.

Auch der katholische Publizist Andreas Püttmann, der keinesfalls verdächtigt ist, ein Konservativer oder ein Traditionalist zu sein, gab in der Zeitschrift „Idea-Spektrum“ zu bedenken, dass die „Ehe für alle“ die Gesellschaft polarisieren würde.

Und anders kann es nicht sein: Für einen wichtigen Teil der Gesellschaft ist es unzumutbar, dass der Begriff der Ehe in einem Hau-Ruck-Verfahren einfach umdefiniert wird. Die Entfremdung vieler mit dem deutschen Staat und mit dem politischen System kann mit solchen Entscheidungen nur wachsen.

Vor allem wenn man bedenkt, dass das deutsche politische System sehr stark auf Konsens aufgebaut ist. Die „Ehe für alle“ und die Form, wie sie durchgesetzt wurde, sind aber ein heftiger Stoß in die Magengrube vieler Menschen.

Christlich-Konservative werden politisch heimatlos

Die Abstimmung im Bundestag über die „Ehe für alle“ wurde möglich, weil Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer öffentlichen Veranstaltung der Zeitschrift „Brigitte“ sich gegen Parteitagsbeschlüsse und sonstige Abmachungen zu diesem Thema hinweggesetzt hat.

Damit zerschnitt Merkel eine der letzten Verbindungen der Union zum sog. christlich-konservativen Milieu.

Hinzu kommt, dass ca. 25 Prozent der Abgeordneten der Union für die „Ehe für alle“ gestimmt haben. Das bedeutet, dass der Sinn für die wahre Ehe selbst bei den Abgeordneten schon stark erodiert war.

In den Tagen nach der Abstimmung haben namhafte CDU-Politiker versucht, den Schaden zu begrenzen. Insbesondere Volker Kauder versuchte, die Verantwortung ganz der SPD zuzuschieben.

Wird das ausreichen? Was haben christlich-konservative Bürger von der Union noch zu erwarten?

Eines steht jedenfalls fest: Für dieses Wähler-Milieu ist die Union kein Garant für die Erhaltung christlicher Werte und Prinzipien. Nur wenn die Konservativen bereit sind, einen innerparteilichen Kampf zu führen, können sie erwarten, etwas innerhalb der Partei zu bewegen. Im Grunde ist  die Union zu einer Plattform für Interessengruppen mutiert, die teils völlig konträre Ansichten vertreten, wie etwa die US-amerikanischen Republikaner oder die britischen Konservativen. Die Partei als solches vertritt keine geschlossene und in sich kohärente Weltanschauung - eine Christliche schon gar nicht.


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Heiko Maas schamloser LSBTQ-Lobbyismus

Bundesjustitminister Heiko Maas. Foto: J. V. Saidl
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ist in der Legislaturperiode 2013 - 2017 einer der größten Streiter für die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare gewesen.

Die Tatsache, dass sein Amt als Bundesjustizminister zu einer gewissen Neutralität verpflichtet, hat ihn nicht im Geringsten interessiert.

Als Bundesminister ist er Teil der Exekutiven Gewalt und als solcher muss er das gesamte Volk vertreten und darf sich nicht von Parteiinteressen vereinnahmen lassen. Noch weniger darf er ein rabiater Verfechter von Partikularinteressen werden.

All das gilt für Herrn Maas nicht.

So hat er die Schirmherrschaft des diesjährigen „Christopher Street Day“ (eine Art Polit-Parade der Homo-Lobby) in Köln eröffnet. Bei seiner Eröffnungsrede am 7. Juli 2017 sagte er: „Es gibt in Deutschland in Zukunft keine Liebe erster und zweiter Klasse mehr“.

Offensichtlich wollte er sich von der versammelten Menge für seinen Einsatz für die sog. „Homo-Ehe“ feiern lassen.

Am selben Tag veröffentliche der Bundesjustizminister in der „Welt“ einen Beitrag, in welchem er erläutert, wieso er eine Grundgesetzänderung zwecks Einführung der „Homo-Ehe“ für überflüssig hält.

Der Autor Heiko Maas wird ausdrücklich als Bundesjustizminister bezeichnet. Er veröffentlicht sein Kommentar also nicht als Privatperson, die ihre politischen Meinungen erläutert.

Welche Glaubwürdigkeit kann ein solcher Minister haben? Wie kann der „normale“ Bürger davon ausgehen, dass Heiko Maas sein Amt nicht dazu verwendet, seine eigenen Ansichten zum Gesetz werden zu lassen?

In einem normalen Gerichtsprozess würde man ihm Befangenheit vorwerfen, sollte er als Richter fungieren.-

Doch in der heutigen deutschen Politik scheint alles möglich zu sein. Auch, dass ein Minister sein Amt dazu verwendet, Partikularinteressen zu vertreten.

Übrigens: Noch vor wenigen Jahren war das Bundesjustizministerium unter der Leitung von Heiko Maas der Ansicht, dass die Öffnung des Ehegesetzes DOCH eine Grundgesetzänderung benötigt.

Bis heute hielt Maas es nicht für nötig, seinen Gesinnungswandel zu erklären.

Kann sich die deutsche Justiz auf diese Weise in vertrauensvollen Händen befinden?

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Mittwoch, 5. Juli 2017

Grüne Jugend: Nach der „Ehe für alle“ muss der „Familienvertrag“ kommen

Man kann der „Grünen Jugend“, also der Nachwuchsorganisationen von „Bündnis 90/ Die Grünen“, nicht vorwerfen, sie würden die Zeit verplempern: Schon am Tag der Abstimmung im Bundestag zur sog. „Ehe für alle“ forderten sie, man müsse noch viel weiter gehen.

Ziel müsse nämlich der „Familienvertrag“ sein.

Die Vorstandmitglieder der „Grüne Jugend Thüringen“ sind der Auffassung, „dass alle Formen von Liebe die gleichen Rechte und die gleiche Anerkennung verdienen. Die klassische, romantische Zweierbeziehung zwischen einem Mann und einer Frau betrachten wir daher nur als eine von vielen möglichen Formen des Zusammenlebens.“ (Quelle: Thüringische Landeszeitung Online vom 30 Juni 2017)

Janine Schäfer, Bundessprecherin der „Grünen Jugend“, postete stolz in Twitter, dass der „Spiegel“ über ihre Forderung nach einem „Familienvertrag“ berichtet: „Bundesprecherin Janine Schäfer kann sich einen „Familienvertrag“ vorstellen, der Patchwork-Familien die Möglichkeit, gäbe >ihren Familien einen rechtlichen Rahmen zu geben – unabhängig vom konkreten Modell“. Das könnten Freunde sein, die gemeinsam Kinder aufziehen, ohne Liebesbeziehung. Oder Menschen, die „polyamour“ leben, also gleichzeitig mehrere Beziehungen führen.

Das Thema ist eigentlich gar nicht so neu. Am 13. Februar schrieben Gesine Agena (damals Bundesvorstand und Frauenpolitische Sprecherin der Grünen) und Sven Lehmann (NRW-Landesvorsitzender der Grünen) einen längeren Aufsatz in der „Frankfurter Rundschau zu dem Thema. Da heißt es: „Gerade in der Familienpolitik lohnt sich das Weiterdenken, auch für uns Grüne. Wir müssen – auch rechtlich – diejenigen Familien in den Fokus rücken, die bisher mangels Trauschein benachteiligt sind: Nicht-eheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern, Ein-Eltern-, Adoptiv- oder Pflegefamilien, Regenbogen- und Patchwork-Familien oder familiäre Netzwerke, die über Generationengrenzen hinweg auch Menschen ohne verwandtschaftliche Bindung einschließen – all sie haben täglich mit Benachteiligungen zu kämpfen. Alleinerziehende und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften mit Kindern machen inzwischen sogar über ein Viertel der Familien aus.“

Die Lösung für diese Partnerschaftsformen wäre der „Familienvertrag: „Ein Familienvertrag als neues familienrechtliches Institut neben Ehe und Eingetragener Lebenspartnerschaft würde selbstbestimmte Verhältnisse für Eltern und Kinder schaffen. Gerade wir Grüne müssen den Familienvertrag in den nächsten Jahren als Konzept weiterentwickeln, wenn es uns um Freiheit und selbstbestimmte Lebensformen geht.“

Wer lange genug die Debatte um das „Lebenspartnerschaftsgesetz“ und die „homo-Ehe“ verfolgt, ist nicht überrascht. Von vornherein ging es um viele mehr: Die komplette Zerstörung von Ehe und Familie.

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Katholisch in Zeiten der „Homo-Ehe“: Die Verteidigung der Sexualmoral war zu allen Zeiten schwer


Hl Agnes: Jungfrau und Märtyrin. Barberini, gemeinfrei Wikimedia Commons
Keuschheit und Reinheit: Wer diese Tugenden heutzutage verteidigt, kann nicht davon ausgehen, dass er viel Beifall ernten wird. Es werden sogar Gesetze erlassen, die genau das Gegenteil begünstigen: Die Unzucht. Und wer das kritisiert, gerät schnell in den Verdacht, "diskriminieren" zu wollen. Auch dagegen gibt es inzwischen Gesetze.

Wir leben sogar in einer Zeit, in der leider auch viele Kleriker schnell bereit sind, elementare Wahrheiten des katholischen Glaubens oder der katholischen Lehre über Bord zu werfen. Der Grund für diese bedauerliche Haltung ist nicht selten Furcht vor Spott oder gar aggressiver Ablehnung.

Selbst praktizierte Homosexualität als Sünde zu bezeichnen, fällt vielen schwer, denn sie fürchten, deshalb kritisiert zu werden.

Solche Kleriker (und Laien eigentlich auch) sollten zur Kenntnis nehmen, dass die Vereidigung der katholischen Sexualmoral in der Öffentlichkeit schon immer schwer gewesen ist. Fast zu allen Zeiten konnte man sicher sein, Spott oder gar Hass zu ernten.

Dennoch ist es unsere Pflicht, die Sexualmoral auch in der Öffentlichkeit zu verteidigen.

Es ist hilfreich, das Beispiel der Glaubenszeugen vor Augen zu haben.

Ein besonders erhebendes Beispiel ist das der heiligen Märtyrin Agnes von Rom (gest. etwa 250).

Das „ökumenische Heiligenlexikon“ berichtet über sie: „Der Werbung des Sohnes des Stadtpräfekten Symphronius trat die vornehme Römerin ablehnend gegenüber mit der Begründung, sie sei schon verlobt. Mehrfache Nachfrage des Jünglings beantwortete sie schließlich damit, ihr Verlobter sei Jesus Christus. Agnes wurde nun vor Gericht gestellt, aber alle Vorstellungen, Bitten und Drohungen des Richters konnten ihre Standhaftigkeit nicht erschüttern.“

Die heilige Agnes wollte also als Jungfrau leben. Dies wurde damals als unerträglich empfunden und man stellte sie sogar vor Gericht. Heute würde das so wohl nicht passieren, doch nicht selten werden heute Priester verdächtigt, Kriminelle zu sein, weil sie zölibatär leben. Während der sog. Debatte um die Missbrauchsfälle wurde in vielen Medien immer wieder mehr oder weniger offen behautet, Zölibat führe zu Pädophilie. Eine ähnliche Stimmung muss zu Lebzeiten der hl. Agnes geherrscht haben, damit man sie vor Gericht stellte. Das war ihr aber egal: Sie blieb standhaft, obwohl sie nur zwölf Jahre alt war.

Heutzutage würde man wohl kaum ein bekanntes zwölfjähriges Mädchen (Agnes stammte aus vornehmer Familie) vor Gericht stellen. Doch wenn ihr Entschluss öffentlich bekannt würde, müssten ihre Eltern befürchten, dass man ihnen religiösen Fanatismus vorwirft und ihnen das Sorgerecht entzieht. Zumindest würden einige Medien gegen die Eltern eine Schmutzkampagne beginnen.

Das Gericht verurteilte Agnes schließlich zur Prostitution. Heutzutage würde der mediale Aufschrei fordern, dass sich Agnes „emanzipiert“ und sich ihrer „sexuellen Selbstbestimmung“ bewusst wird. Nach dieser sollte sie alles mögliche ausprobieren müssen. Selbst Homosexualität dürfe sie praktizieren. Lediglich Enthaltsamkeit wäre ihr nicht erlaubt: Bekennt sie sich öffentlich zur Jungfräulichkeit, greift man sie weiter an, um sie schließlich ganz aus der Gesellschaft auszuschließen. Jedenfalls würde sie öffentlich hingerichtet werden.

Agnes wurde in ein Bordell geschickt. Was dort geschah: „Der Sohn des Präfekten suchte sie dann mit seinen Gesellen im Bordell auf, geblendet wichen sie zurück; er selbst fiel, vom bösen Geist erwürgt, tot um, als er Agnes berühren wollte. Durch ihr Gebet ins Leben zurückgerufen, ließ er sie als Zauberin denunzieren.“

Diese Passage ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert: Gott ließ zwar ein Wunder wirken, um ihre Tugend zu schützen. Gott aber beendete dadurch nicht ihre Verfolgung! Solange es Christen gibt, wird es Verfolgung geben. Gott schickt zwar Hilfe und Schutz, doch ganz werden die Verfolgungen niemals aufhören.

Auch Agnes wurde dann als Hexe denunziert. Heute gibt es einen langen Katalog von Anschuldigungen für diejenigen, die die katholische Sexualmoral verteidigen: Homophobie, Transphobie, Sexismus, Religiöser Fanatismus, Katholibanismus, Relidiotie usw.
Das Ergebnis einer solchen Denunziation wäre praktisch sicher: Die öffentliche Hinrichtung und die Isolation.

Die heilige Agnes sollte im Stadion des Domitian vor der großen Menge verbrannt werden. Man wollte also an ihr ein Beispiel statuieren, so, wie man es auch heute tun würde, wenn jemand beispielsweise die Homosexualität kritisiert. Doch Gott ließ das nicht zu und wirkte abermals ein Wunder: Die Flammen wichen zurück.

Schließlich wurde ihr die Kehle mit einem Schwert aufgeschnitten. Dieser Tod hat einen hohen symbolischen Wert, denn so wurden damals die Lämmer geschlachtet. Deshalb wird sie zusammen mit einem Lamm abgebildet. Das Lamm ist wiederum ein Symbol für demütige Hingabe: Agnes überließ sich dem göttlichen Willen.

Nach ihrem Tod wurde sie schnell berühmt und hoch verehrt. Auch darin ist sie ein Beispiel: Gott macht diejenigen berühmt, die den weltlichen Ruhm verachten.

Kleriker und eigentlich alle Christen dürfen das nicht vergessen: Verteidigt man die Sexuallehre der Kirche, darf man nicht damit rechnen, weltlich Ruhm zu ernten, sondern Verachtung und Spott. Für den wahren Ruhm wird aber Gott sorgen.

Freitag, 30. Juni 2017

Bundestag begräbt Ehe und zerreißt CDU/CSU

Die Äußerungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer öffentlichen Veranstaltung der Zeitschrift „Brigitte“ lösten eine Lawine von Stellungnahmen, Analysen und Überlegungen aus. In der Presse wurde oft die Frage erörtert, ob Merkels neue Positionierung ein „Ausrutscher“ oder taktisches Kalkül war.

Als die Abstimmung im Bundestag am 30. Juni 2017 über die Gesetzesvorlage zur Öffnung der Zivilehe für gleichgeschlechtliche Paare (und damit faktisch das Ende der Zivilehe) feststand, war klar dass hierfür zumindest eine einfache Mehrheit zustande kommen würde. Die Stimmen von SPD, Grünen und Linken reichten, um das Gesetzesprojekt erfolgreich passieren zu lassen.

Die Fragen, die noch offen standen, waren, ob für eine neue Definition der Ehe eine Verfassungsänderung vonnöten sei. Dafür hätte man eine Mehrheit von zwei Drittel gebraucht. Diese Frage ist noch offen, einige Abgeordnete der Union erwägen den Gang nach Karlsruhe.

Auch hat man sich gefragt, wie denn die Union zu „Ehe für alle“ steht. Viele fragten sich, wie stark der Kursschwenk Merkels eine Überrumpelung der CDU-CSU-Bundestagsfraktion darstellte.

Und hier muss man mit Bitterkeit feststellen: Die Tatsache, dass 75 Abgeordnete der Union – also 25 Prozent! – FÜR die Öffnung der Ehe votierten, zeigt, wie stark auch bei den Christdemokraten der wahre Begriff der Ehe demoliert wurde.

Hinzu kommt, dass alle vier Enthaltungen von der Union kamen. Und fünf Abgeordnete der Union gaben keine Stimme ab.

Sieben CSU-Abgeordnete stimmten mit JA - also 12,5 Prozent.

Unter den Ja-Stimmen sind etliche Prominente: Bundesministerin Ursula von der Leyen, CDU-Generalsekretär Peter Tauber, Kanzleramtsminister Peter Altmaier und Präsidiumsmitglied Jens Spahn. Selbst in der Parteispitze gab es also kein klares Nein zur „Homo-Ehe“. Eine wahre Katastrophe.

Skandalös ist das Votum mancher Mitglieder des „Zentralrats deutscher Katholiken“: Außenamtsstaatsministerin Maria Böhmer (früher eindeutig zum konservativen Flügel gehörend) und Kulturstaatsministerin Monika Grütters stimmten ebenfalls mit Ja.

Man kann nun auf Angela Merkel schimpfen, weil sie die Einführung der Homo-Ehe ermöglicht hat. Doch man muss auch konstatieren, dass es in diesem Thema auch innerhalb der Union längst keinen Konsens mehr gab.

Das Votum vom Freitag ist nicht nur schlimm für die Ehe und damit für Deutschland. Es ist auch schlimm für die CDU. Das Wahlverhalten der C-Abgeordneten hat klar gemacht, dass die Union keine Partei ist, auf die man sich irgendwie verlassen kann. Die Köpfe vieler C-MdBs wurden offenbar zu großen Teilen von der grünen neomarxistischen Weltanschauung okkupiert. Darin hat das christliche Menschenbild keinen Platz mehr.


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Dienstag, 27. Juni 2017

Stellungnahme der Aktion „Kinder in Gefahr“ zu den Aussagen der Bundeskanzlerin bezgl. der sog. „Ehe für alle“

Bundeskanzlerin Angela Merkel ist in einer Veranstaltung der Zeitschrift „Brigitte“ von ihrem eindeutigen „Nein“ zur sog. „Ehe für alle“ abgerückt. Gemeint ist die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare. Konkret sagte Merkel, sie wünsche sich eine Diskussion, die „eher in Richtung einer Gewissensentscheidung geht“. De facto würde das bedeuten, dass im Bundestag der Fraktionszwang aufgehoben wäre und die Abgeordneten des Koalitionspartners abstimmen, wie sie es wollen. In der Legislaturperiode 2013-2017 hat aus Gründen der Koalitionsräson die SPD darauf verzichtet, ein entsprechendes Gesetzesprojekt in den Bundestag zu bringen.

Die Aussagen der Bundeskanzlerin stellen einen Paradigmenwechsel in der Familienpolitik der CDU dar.

Wir halten die Entscheidung der Bundeskanzlerin für moralisch, rechtlich und politisch falsch und zudem höchst bedauerlich. Unsere wichtigsten Gründe für diese Beurteilung:

1. Mit der Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare würde sich der Staat anmaßen, die Natur, den Begriff selbst der Ehe nach seinem Gutdünken zu definieren. Ein solcher Akt ist willkürlich und nicht anders als despotisch zu bewerten. Die Ehe zwischen Mann und Frau ist nämlich die Grundlage der Familie. Die Familie ist wiederum die Grundlage der Gesellschaft. Die katholische Soziallehre bezeichnet sie als die „Keimzelle der Gesellschaft“. Dies bedeutet, dass die Ehe nicht nur eine immens hohe zivilisatorische Bedeutung besitzt, sondern auch (historisch und philosophisch) vor dem Staat existiert. Es steht deshalb dem Staat nicht zu, den Begriff der Ehe umzudefinieren. Die Politiker, die die „Ehe für alle“ fordern, folgen implizit der Vorstellung eines allmächtigen Staates, der über allen Institutionen steht.

2. Die Aussage der Bundeskanzlerin folgt einer geradezu erpresserischen Kampagne der Parteien FDP, SPD und Grüne, die sich gegen die CDU richtete. Diese drei Parteien erklärten die Einführung der „Ehe für alle“ zur Bedingung zum Beitritt einer Regierungskoalition auf Bundesebene. Einer solchen Erpressung nachzugeben ist unter der Würde eines C-Politikers und einer Bundeskanzlerin. Angela Merkel hätte unmissverständlich erklären sollen: „Christen lassen sich nicht in einer derart wichtigen Sache erpressen.“

3. Umfragen, die die gegenwärtige Einstellung der Bürger zu dieser Frage wiedergeben, zeigen, dass in der Tat eine Mehrheit für die „Ehe für alle“ ist. Politik kann sich aber in einer dermaßen wichtigen Materie wie die Ehe nicht nach vergänglichen Stimmungen richten. Außerdem relativiert sich diese „Mehrheit“, wenn man andere Einstellungen der Wähler betrachtet: Wenige sind beispielsweise für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare und eine massive Mehrheit erachtet die eigentliche Ehe zwischen Mann und Frau als die erstrebenswerte Form des Zusammenlebens.

4. Die „Christlich Demokratische Union“ betont stets, dass sie sich dem christlichen Menschenbild verpflichtet fühlt. Die „Ehe für alle“ entspricht aber gerade nicht dem christlichen Menschenbild, sondern folgt einer neomarxistischen, dekonstruktivistischen und poststrukturalistischen Pseudo-Moral die sowohl Individuum und Staat vergöttert und dazwischen liegende Institutionen, wie eben die natürliche, traditionelle Familie, missachtet. Es ist verblüffend, dass sich C-Politiker an einer solchen antichristlichen Weltanschauung orientieren.

Die Aussagen der Bundeskanzlerin geschahen nicht in einer offiziellen Stellungnahme der CDU. Insofern besteht die Hoffnung, dass sie selbst ihre Position revidiert und dass die CDU als Partei ihnen nicht Folge leistet.

Für die DVCK- Aktion „Kinder in Gefahr“
Mathias von Gersdorff

Montag, 26. Juni 2017

Homo-Ehe - Union sollte klar und deutlich erklären: Christen lassen sich nicht erpressen

Pressefoto CDU. Foto: Tobias Koch
In den letzten Tagen haben Grüne, FDP und SPD erklärt, für sie sei die Einführung der sog. „Ehe für Alle“ die Bedingung, eine Koalition einzugehen.

Diese Positionierung ist nichts anderes als ein Erpressungsversuch gegenüber der Union. CDU/CSU haben bislang verhindert, dass das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet wurde (allerdings ist der Widerstand mit der Zeit brüchiger geworden).

Die Vorgehensweise dieser drei Parteien in dieser Angelegenheit ist besonders verwerflich, denn hier geht es nicht um den Bau einer neuen Autobahn oder um die Erhöhung oder der Abschaffung einer Steuer.

Die Ehe zwischen Mann und Frau ist nämlich die Grundlage der Familie. Die Familie ist wiederum die Grundlage der Gesellschaft. Die katholische Soziallehre bezeichnet sie als die „Keimzelle der Gesellschaft“.

Das bedeutet, dass die Ehe nicht nur eine immens hohe zivilisatorische Bedeutung besitzt, sondern auch (historisch und philosophisch) vor dem Staat existiert.

Dass der Staat sich nun anmaßen soll, die Essenz der Ehe bestimmen zu wollen, wäre deshalb ein Akt reiner Machtwillkür.

Dass nun Politiker dreier Parteien dies vorhaben, ist Zeugnis höchster Verantwortungslosigkeit und Mangel rechtsstaatlichen Verständnisses.

Die Politiker aus FDP, SPD und Grünen tun dies zudem aus rein machtpolitischen Interesse: Sie wollen praktisch die CDU zwingen, ihre christlichen Grundsätze über Bord zu werfen.

Ein solches Verhalten ist nicht anders als schäbig zu bezeichnen.

Die Union, am besten Bundeskanzlerin Angela Merkel, sollte klipp und klar erklären: „So kann man mit der Christlichen-Demokratischen Union nicht umgehen. Christen lassen sich nämlich nicht erpressen, insbesondere nicht in einer dermaßen wichtigen Angelegenheit.“

Ferner sollte Angela Merkel erklären: „Wenn Ihr vorhabt, uns so brutal die Pistole vor die Brust zu setzen, dann erklärt Euren Wählern, wieso keine Regierung zustande kommt. Wir gehen jedenfalls lieber in die Opposition, als mit Politikern Koalitionen einzugehen, die erpresserisch in einer derart wichtigen Materie mit uns umgehen.“

Würde die Union so reagieren, hätte sie einen enormen moralischen Sieg errungen und die Allianz von FDP+Linke+SPD+Grüne würde in der Wählergunst massiv verlieren.

Die Wähler begreifen sehr wohl, dass die Forderung nach der „Homo-Ehe“ reine Klientelpolitik ist.

In der Tat ist gegenwärtig die Mehrheit für die „Homo-Ehe“, doch für kaum jemand ist sie wahlentscheidend. Außerdem relativiert sich diese „Mehrheit“, wenn man andere Einstellungen der Wähler betrachtet: Wenige sind beispielsweise für ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare und eine massive Mehrheit erachtet die eigentliche Ehe zwischen Mann und Frau als die erstrebenswerte Form des Zusammenlebens.

Mit anderen Worten: Die Positionierung von SPD, FDP und Grünen ist außerdem noch reines Bluffen mit einem Thema, das bei den Menschen kaum Bedeutung besitzt.

Die Union verfügt über die Kraft und die Überzeugungsfähigkeit, diese Sachverhalte den Wählern zu vermitteln und SPD, FDP und Grünen zu einem Rückzieher zu zwingen. 


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Sonntag, 25. Juni 2017

Mathias von Gersdorff: Rede auf der Demo für Alle in Wiesbaden am 25. Juni 2017

Unsere „Demo für alle“ heute auf dem Wiesbadener Luisenplatz ist aus mehreren Gründen besonders aktuell und wichtig.

Der nagelneue „Hessische Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“ sieht sechs Maßnahmen vor, um die „Richtlinien zur Sexualerziehung“ des Kultusministeriums und damit die Gender-Ideologie fest im Alltag der Schulen Hessens zu verankern:

Von der „Überarbeitung der bestehenden Handreichungen zur Umsetzung des Lehrplans Sexualerziehung unter Berücksichtigung von LSBT*IQ-Themen“ bis hin zur „Berücksichtigung von LSBT*IQ-Themen in der Lehrkräftefortbildung“.

Der neue „Aktionsplan für Akzeptanz und Vielfalt“ der hessischen Landesregierung sieht Maßnahmen vor in Familie, Schule, Kultur, Arbeitswelt usw. zur Durchsetzung der Ideologie der „geschlechtlichen Vielfalt“ – ein Codewort für Gender.

Die schwarz-grüne Landesregierung zementiert hiermit den Weg zum Gender-Staat, inklusive der Schulen.

Diesen Weg zum Gender-Staat müssen wir versperren, meine sehr geehrte Damen und Herren!

Doch unser Protest heute in Wiesbaden hat auch eine bundesweite Bedeutung – vor allem im Hinblick auf die Bundestagswahl.

Hessen ist nämlich nur das erste Beispiel, welches zeigt, was in der Schulpolitik passiert, wenn sich die CDU mit den Grünen verbündet: Schwarz verfärbt sich zu Giftgrün.

Denn so ist das, meine sehr geehrten Damen und Herren: Die CDU macht sich zum Vollstrecker grüner und neomarxistischer Gesellschaftspolitik und die Schulen werden zu Gender-Laboratorien umfunktioniert!

Und Schleswig-Holstein zeigt uns gerade, dass Hessen kein Einzelfall bleibt: Vor wenigen Tagen hat die CDU einem Koalitionsvertrag mit dem Grünen (und der FDP) zugestimmt, der einen massiven Ausbau von Gender in den Schulen vorsieht.

In diesen beiden Bundesländern wird eine Schulpolitik gegen die Kinder und gegen das Erziehungsrecht der Eltern betrieben.

An diesen beiden Beispielen können Sie ermessen, was ein Bündnis der CDU mit den Grünen auf Bundesebene für Unheil für die Kinder und die Familien bewirken könnte.

Um diese Gefahren abzuwenden stehen wir heute auf dem Luisenplatz in Wiesbaden vor dem Kultusministerium und erheben unsere Stimme:

Nein zu Gender in den Schulen! Nein zur absurden „Pädagogik der Vielfalt“! Und: Ja zum Erziehungsrecht der Eltern!

Vielen Dank!


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Die Rede als Video:

Samstag, 24. Juni 2017

Deutsche Politiker im Homo-Rausch

Nachdem die Grünen bei ihrem letzten Parteitag die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare zur absoluten Bedingung für die Beteiligung an einer Bundesregierung machten, haben nun SPD und FDP ihre Absicht erklärt, auch für sie würde die „Homo-Ehe“ höchste Priorität bei eventuellen Koalitionsverhandlungen haben.

Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD, und Christian Lindner, Vorsitzender der FDP, haben der Presse entsprechende Erklärungen abgegeben. Ihre Formulierungen sind nicht so kompromisslos wie die der Grünen, doch sie lassen keinen Zweifel, dass sie die Homo-Ehe durchsetzen wollen.

Dass dieses Vorhaben aus moralischen Gründen falsch ist und zudem ein Angriff auf den Rechtsstaat darstellt, wurde in diesem Blog schon öfters ausgeführt. Der Staat würde sich anmaßen, eine Institution, die vor ihm existiert und von ihm unabhängig ist, umzudefinieren. Hinter diesem Ansinnen steckt die Idee, der Staat sei allmächtig und könnte über alles verfügen.

Doch die Hartnäckigkeit von Grünen, SPD und FDP ist auch aus der Sicht der Wähler und aus taktischen und strategischen Gründen höchst bedenklich.

Die Wähler reiben sich die Augen, dass eine winzigkleine Minderheit in der Gesellschaft bei bestimmten Politikern einen so großen Einfluss haben kann. Jedenfalls ist der Einsatz für die „Homo-Ehe“ nichts anderes als Klientelpolitik.

Man muss sich das vorstellen: Hinsichtlich keiner anderen Gesellschaftsgruppe werden gegenwärtig mit einer solchen Vehemenz derartige politische Forderungen gestellt. Arbeiter, Rentner, Ungeborenen, Familien, Hausbesitzer, Kleinunternehmer, Steuerzahler etc. Für keine dieser Gruppen stellen SPD, Grüne und FDP Forderung mit einer vergleichbaren Insistenz, wie das bei der „Homo-Ehe“ der Fall ist.

Alle drei Parteien wollen im Grunde die Union erpressen. Sie soll ihr Nein zur Homo-Ehe preisgeben. Zudem wollen sie einen Keil in die Union treiben, denn auch manche CDU-Politiker treten für die Öffnung der Ehe ein.

Offensichtlich wollen Grüne, SPD und FDP, dass die CDU (wieder einmal) ihre konservative und christliche Klientel brüskiert. Es ist kein Geheimnis, dass gerade diese traditionelle Wählerschicht arg von der CDU enttäuscht ist. Nun soll eine weitere kommen. Eine solche Forderung vor allem seitens der FDP aber auch seitens der SPD ist harter Tobak.

Eine solch erpresserische Strategie ist außerdem zweischneidig.

Die Union könnte nämlich der FDP antworten: „Christen lassen sich nicht erpressen! Dann macht doch eine Koalition mit den Linken, SPD und Grünen, falls ihr die „Homo-Ehe“ als absolutes Kriterium für die Bildung einer Koalition anseht. Und erklärt das euren Wählern.“

Die Union könnte auch eine andere Strategie wählen: Sie selbst könnte Mindestforderungen für eine Koalition aufstellen, die bei der Basis von SPD, Grünen oder FDP absolut unbeliebt sind: Maximales Abschiebungsplan für abgelehnte Asylbewerber, Verschärfung der Abtreibungsgesetze, starker Anstieg der Renten (Rentner wählen vorzugsweise Union), Abschaffung des Mindestlohnes, Ende der Energiewende etc.

Es lassen sich viele Themen finden, womit die Union ihre potentiellen Koalitionspartner quälen könnte und sie im Gegenzug die „Homo-Ehe“ schluckt. Zudem Themen, die eine viel größere Wählerschicht interessiert, als die „Homo-Ehe“. Diese käme sowieso nur einer lächerlichen Minderheit zugute, die man in den letzten Jahren massiv privilegiert hat.

Dass auf diese Weise die Politik zu einem Kuhhandel verkommt, liegt auf der Hand.

Hoffentlich beweist die Union genug Rückgrat und den Politikern, die um die Gunst der Homo-Lobby lechzen, die Rote Karte.

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Mittwoch, 21. Juni 2017

Heiko Maas macht sich zum Lobbyisten der LSBTIQ-Bewegung

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Foto: J.V. Saidl
Der Bundesjustizminister macht keinen Hehl daraus, wen er in der deutschen Gesellschaft als Feind und wen er als Freund erachtet.

Eine besondere Präferenz hat er für die Homo-Lobby: Maas hat sich bereit erklärt, die Schirmherrschaft des sog. „Christopher Street Days“ in Köln am 7. Juli 2017 zu übernehmen (der „Christopher Street Day“ ist eine Art Parade in karnevalistischem Stil, in der die Homo-Bewegung ihre politischen Forderungen stellt). Außerdem wird er diese Parade eröffnen.

Ist es angemessen, dass ein Mitglied der Bundesregierung, die ja eigentlich neutral sein und ALLE Menschen repräsentieren sollte, dermaßen notorisch seine politischen Präferenzen für bestimmte politische Gruppierungen zeigt?

Solche Fragen scheinen dem Bundesjustizminister nicht zu kümmern. So bezeichnete er die Durchsetzung der „Ehe für alle“ als eine Bedingung für einen Koalitionsvertrag mit der SPD nach der Bundestagswahl. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die SPD einen Koalitionsvertrag unterschreibt, in dem die Ehe für alle nicht verankert ist“.

Mit anderen Worten: Die Einstellung zu diesem absurden Ehe-Zerstörungs-Projekt, soll bestimmen, wer Deutschland regieren darf und soll. Die Stellungnahme des Bundesjustizministers dokumentiert in eklatanter Weise, wie mächtig die Klientelpolitik in Deutschland geworden ist.


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Montag, 19. Juni 2017

Jamaika-Koalition in Schleswig-Holstein: CDU ermöglicht Durchmarsch der Grünen

CDU-Chef in Schleswig-Holstein: Daniel Günther. Foto: CDU-Fraktion des Schleswig-Holsteinischen Landtags
An dieser Stelle wurde schon mehrmals kritisch über die politische Linie der CDU Schleswig-Holsteins und ihres Chefs, Daniel Günther, berichtet. Vor allem die Tatsache, dass er sich für die Öffnung des Ehegesetzes für gleichgeschlechtliche Paare inklusive Adoptionsrecht einsetzt, muss von allen Christen in Deutschland scharf verurteilt werden.

Aber die sog. Homo-Ehe ist noch längst nicht der einzige kritische Punkt Günthers. Was Gender bzw. „Queere Bildung“ (das ist tatsächlich der offizielle Name in Schleswig-Holstein) hat der CDU Chef die Vorgängerregierung unter Führung von Torsten Albig weit links überholt: Albig hatte die Mittel für die „Queere Bildung“ verzehnfacht, Günther weitet diese Förderung noch weiter aus.

Außerdem setzt sich Günther für die äußerst umstrittenen Besuche von LSBTI-Gruppen in Schulen ein. Gerade diese Maßnahme führte zu scharfen Reaktionen. In einem Rechtsgutachten zeigte Professor Christian Winterhoff nach, dass diese Besuche das Indoktrinationsverbot verletzen und damit verfassungsrechtlich abzulehnen sind.

Der neue Koalitionsvertrag hat folgendes zur LSBTIQ-Schulerziehung beschlossen: „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt soll im Unterricht an geeigneten Stellen altersgerecht thematisiert werden, um Wissen zu vermitteln aber auch um Vorurteile und Stereotypen abzubauen. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt wollen wir stärker in der Fort- und Ausbildung für Lehrkräfte verankern. . . . Neben der finanziellen Förderung von queeren Projekten im ganzen Land aus dem Aktionsplan [für Akzeptanz vielfältiger sexueller Identitäten] wollen wir queere Einrichtungen, wie Haki e.V. oder das „Schlau Projekt“, durch fünfjährige institutionelle Förderung finanziell stärken und absichern.“

Dieser Koalitionsvertrag ist eine Schande für die CDU.

Dass Daniel Günther sich wissentlich oder unwissentlich wie eine „Fünfte Kolonne“ der Grünen in der CDU verhält, behaupten nicht nur wir, sondern auch die Landespresse.

So schreiben die „Kieler Nachrichten“: "Er (Günther) tritt die eigene Programmatik in die grüne Tonne, weil das der Preis ist für seinen Einzug in die Staatskanzlei und den Regierungswechsel in Kiel ist. . . . In der Union geht traditionell Macht vor Programm“.

Daniel Günther besitzt noch die Unverschämtheit, seinen Angriff auf christliche Werte und Prinzipien auf die gesamte CDU ausdehnen zu wollen. Gegenüber Focus behauptete er: „Da, wo ich kann, werbe ich offensiv für meine Position. Das ist nicht leicht, aber es muss Themen geben, bei denen man hartnäckig gegen die Mehrheit arbeitet - so lange, bis die Mehrheit auf meiner Seite ist.“

Diese Angelegenheit ist nichts anderes als ein Verrat und deshalb inakzeptabel. Die christliche Basis Deutschlands muss scharf gegen die CDU Schleswig-Holsteins protestieren.

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Sonntag, 18. Juni 2017

Grünen: Wir regieren nur dann, wenn wir die Ehe dabei zerstören können

Die Grünen tun alles für sie: Die Homo-Lobby. Foto: M. v. Gersdorff
Auf ihren Parteitag haben die Grünen beschlossen, dass für sie eine Koalition auf Bundesebene nur dann in Frage kommt, wenn die sog. „Homo-Ehe“, also die Ehe zwischen zwei Personen gleichen Geschlechts legalisiert wird: „Mit uns wird es keinen Koalitionsvertrag ohne die Ehe für alle geben.“

Damit stellt diese Partei, die seit eh und je Lobbyistin der Homo-Bewegung ist, eine Maximalforderung für die eventuellen Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl am 24. September 2017.

Diese Forderung ist einzig und allein an die (oder gegen die) CDU gerichtet. Die Christdemokraten lehnen die Homo-Ehe ab. Doch es gibt auch Dissidenten, wie etwa die CDU-Schleswig-Holsteins, die im neuen Koalitionsvertrag mit den Grünen und der FDP sich für die Öffnung des Ehegesetzes ausspricht. Auch manche CDU-Bundespolitiker sprechen sich für diese absurde und antichristliche Maßnahme aus.

Doch in den Koalitionsgesprächen mit der SPD blieb Merkel beim klaren Nein zur Homo-Ehe. Auch Armin Laschet oder Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Spitzenkandidaten bei den Landtagswahlen in NRW und im Saarland, haben sich klar gegen die Homo-Ehe ausgesprochen und sie haben trotzdem gewonnen.

Ist die Forderung der Grünen also reiner Bluff oder Trotzreaktion?

Nicht unbedingt. Gerade die Koalitionsverhandlungen in Schleswig Holstein haben gezeigt, dass man mit Maximalforderungen auch sehr viel bekommt: Eben die Homo-Ehe als anvisiertes Ziel im Bund, aber auch Zugeständnisse in der Umweltpolitik. Kommentatoren in der Landespresse sprachen deshalb von einem „Grünen Durchmarsch“. Allzu klar wurde, dass die CDU jeden (faulen) Kompromiss akzeptiert, um an die Macht zu kommen.

Die Grünen gehen dennoch ein Risiko ein: Eine solche Forderung zu stellen offenbart ein aggressives Verhalten. Gerade in Zeiten schwieriger Koalitionsverhandlungen wird die Fähigkeit zum Kompromiss und zur Flexibilität gewürdigt. 

Die Forderung der Grünen wirkt aber dermaßen erpresserisch, dass selbst Befürworter der „Homo-Ehe“ innerhalb der CDU es schwer haben sollten, diese mit Verve zu fordern. Schnell würde man sie als „Fünfte Kolonne“ der Grünen innerhalb der CDU etikettieren. 

Genau das ist der Fall bei der CDU Schleswig-Holsteins. Aus Machtgier hat sie sich zum „Nützlichen Idioten“ der Grünen gemacht.

Zumal die grüne Forderung, das Ehegesetz Paaren gleichen Geschlechts zu öffnen (es ist rein rechtlich irrelevant, ob sie homosexuell sind oder nicht), zu einem umfassenden Programm zur Zerstörung der Ehe gehört. Dies wird klar, wenn man liest, was sonst die Grünen sonst noch einführen wollen:

* Kinder sollen bis zu vier soziale Eltern haben (um den Verdacht des Fakes zu widerlegen, hier die Quelle: Spiegel Online vom 3. September 2016)
* Die Grüne Jugend will die Zweigeschlechtlichkeit überwinden!
* Die Grüne Jugend will gleich die (Zivil-) Ehe abschaffen.
* Die Grüne Jugend will Mehr-Eltern-Adoption.
* Die Grünen wollen das Ehegattensplitting abschaffen.
* Die totale Gender-Ideologie im Erziehungssystem: Die Grünen wollen mit brachialer Gewalt in Kitas, Kindergärten und Schulen die Idee durchsetzen, es gäbe eine große Vielzahl an Geschlechtern. Das impliziert, dass es gar keine Ehen im eigentlichen Sinne geben kann und demnach auch keine Familien.

Jedem Christdemokraten muss klar sein, dass er dieses Zerstörungsprogramm unterstützt, wenn er auf die Forderung der Grünen eingeht, die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare zu öffnen.

Hoffen wir, dass in der CDU noch genug Anstand herrscht, um diesen Verrat an christlichen Werten und Prinzipien zu verhindern.

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Mittwoch, 14. Juni 2017

Schleswig-Holstein: Grauenhaftes Einknicken der CDU vor grünen Gender-Forderungen

Daniel Günther. Pressefoto CDU S-H. Copyright Sönke Ehlers
Nach ersten Informationen zu urteilen, ist die CDU in Schleswig-Holstein komplett vor den irrsinnigen gesellschaftspolitischen Forderungen der Grünen eingeknickt.

Der Koalitionsvertrag zwischen CDU, FDP und Grünen – die sog. Jamaika-Koalition - enthält die Forderung, das Ehegesetz für gleichgeschlechtliche Paare inklusive Adoptionsrecht zu öffnen. Dies ist insbesondere im Bundesrat relevant. Die rot-grünen Landesregierungen haben auf diesem Wege versucht, die Homo-Ehe einzuführen. Nachdem die SPD in zwei Landtagen nicht mehr mitregiert (Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen), treibt stattdessen die CDU in Schleswig-Holstein die Zerstörung der Ehe voran.


Presseberichte hatten informiert, die Zustimmung des CDU-Chefs, Daniel Gürher, sei ein reines Zugeständis des Politikers an die Grünen, um eine Koalition bilden zu können.

Die massive Förderung von LSBTTIQ-Projekten in Schulen im Rahmen des „Landesaktionsplanes für sexuelle Vielfalt“ soll nun sogar noch erweitert werden. Schon die alte Landesregierung unter SPD-Führung hatte die Finanzmittel für diese „queere Bildung“ – so der offizielle Name – verzehnfacht.

Darunter fallen auch die Besuche von LSBTTIQ-Gruppe in den Schulen. Gerade diese Maßnahme war höchst umstritten und führte sogar zu rechtlichen Initiativen.

Das Verhalten der CDU in Schleswig-Holstein ist schlichtweg grauenhaft. Es ist eine Schande, dass sich eine C-Partei aus Machtinteressen zum willigen Mitläufer der ruinösen grünen Gesellschaftspolitik macht.


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